Entrée Kontakt Alles über meine Gedanken Alles über die Autorin Jasmin Presse Alles über meine Bücher

Alles über die Autorin Jasmin:

Ich beschäftige mich privat wie beruflich am liebsten mit den Irrungen und Wirrungen des Zwischenmenschlichen. Seit 1989 unterhalte ich Menschen als Kolumnistin und Redakteurin in Print- und TV-Medien. Als Schriftstellerin gelten meine größten Leidenschaften den Themen Liebe, Erotik, Partnerschaft und… dem Kochen.

Jasmin Leheta

Mobil: 0163-6 46 39 56
e-Mail: jleheta@web.de

Prüfe eigegebene Daten ...
work ...
OK!Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt.

Alles über meine Gedanken

Ach, wie wundervoll! Ich könnte den ganzen Tag durch meinen Online-Zweitwohnsitz wandern und mich an den schönen Dingen ergötzen, die mich da umgeben.

Hier fühle ich mich richtig zuhause! Und heiße alle herzlich willkommen, mich zu besuchen und ein bisschen zu verweilen - zum Kochen, Neuigkeiten, Rezepte, Tipps und Kontakte austauschen und Verabredungen treffen.

 

Juli 2011: Mein Artikel über die Freundschaft zwischen Männern und Frauen im brandneuen Eden-Magazin

Blog-Einträge

Liebes Tagebuch ...

„Künstler“ ist für mich ein Schimpfwort. Diese „interessanten Persönlichkeiten“, die aufgrund ihrer überkandidelten Auftritte und schrillen Aufmachungen alle Blicke auf sich und alle „Normalos“ in ihren Bann ziehen, verschaffen mir Unbehagen, eine Gänsehaut. Für mich sind Künstler Menschen, die glauben, dass die Welt Eintritt zahlen muss, um sie erleben zu dürfen. Ihre Freunde betrachten sie als Claqueure, die in ihrem ach so viel spannenderen, farbenfroheren Künstlerleben ein ewiges Schattendasein auf den billigen Plätzen fristen sollen. Brauchbar bist du für einen Künstler nur, wenn du eine Muse, ein Mäzen oder Publikum bist. Ob du selbst kreativ bist, ist nicht von Interesse, denn sie versuchen ständig, dich in eine dieser drei Schubladen zu stopfen, damit du dich ihrem und nicht deinem eigenen Schöpfungsdrang widmest. Und schon bist du mitten in einem immerwährenden Konkurrenzkampf, der leider nur zu selten das Geschäft belebt, sondern einen von beiden die gesamte Kreativität kostet. Der Verlierer kündigt sein Atelier, verbrennt seine Skizzenblöcke und Manuskripte, verschenkt seine Skulpturen, verhökert seine Kunstwerke bei Ebay und beschäftigt sich fortan mit Zahlenwerken im Dienste des Genies.

Nur weil ich in einigen Bereichen kreativ bin (ist das nicht irgendwie jeder?), reiße ich mich dennoch nicht darum, als Künstler bezeichnet zu werden. Ich möchte einfach nicht so aufdringlich, exaltiert und egoman sein, so übermäßig viel Raum einnehmen und anderen Menschen das Gefühl geben, sie gehörten hinter die Absperrung des roten Teppichs, auf dem ich breitbeinig durchs Leben stapfe.

Ich gebe zu, manchmal sprudle ich über vor kreativen Ideen, aber sind Visionen nicht wichtig, um das Durchhaltevermögen zu fördern? Aber Künstler… die bekommen gerne mal eine Schreibblockade, sobald sie einen Abgabetermin haben…

Erwachsen sein...

Mit 18 erklärt man uns hierzulande für wahlberechtigt und man traut uns zu, im Straßenverkehr – einer sehr komplexen Angelegenheit – in Sekundenbruchteilen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Seltsam, denn mit 17 ½ wird uns oft noch die nötige Reife abgesprochen zu wissen, welche Gesellschaft und welches Genussmittel gut für uns ist und wann wir ins Bett gehen müssen, um nicht auf der Schulbank zu kollabieren… Models dürfen im zarten Alter von 14 über den gesamten Globus jetten, aber die Einkünfte dieser faltenfördernden Tätigkeit werden bis zu ihrer Volljährigkeit von den Eltern verwaltet. Ihr Antlitz auf den internationalen Titelblättern ist zwar Schönheits-Vorbild für unzählige Frauen, aber ihre Unterschrift ist keinen Pfifferling wert. TOKIO HOTEL durften Millionen scheffeln und sich mit Auszeichnungen überschütten lassen, aber die Leitung eines Unternehmens würde man den Jungs heute noch nicht anvertrauen.

Doch worin zeigt sich also wirklich das Erwachsensein?

Hier mein kleines BEST-OF der „wirklich-erwachsen“-Merkmale:

  • Wenigstens ein Gericht kochen zu können, das nicht aus der Dose, Tiefkühltruhe oder Packung kommt
  • Seine individuellen Werte zu definieren
  • Endlich das 90x200-Bett zu entsorgen
  • Ein eigenes Bettwäsche-Set anzuschaffen und nicht die orange-braunen Nostalgie-Bezüge von Oma, Tante oder Mama zu benützen
  • Nicht ständig irgendwas anzustellen und sich danach zu entschuldigen
  • Seinen Eltern mal contra zu geben
  • Lebensmittel-Vorräte zu haben
  • Nie aufzuhören zu lernen
  • Keine Modell-Autos mehr zu sammeln
  • Sich nicht vor Entscheidungen zu drücken
  • In der Öffentlichkeit mit Würde aufzutreten
  • Fehler nicht ständig zu wiederholen
  • Sein eigenes Tempo anzuerkennen, anstatt sich mit anderen zu vergleichen
  • Sich die kindliche Freude an Brettspielen, Puzzles oder dem Schaukeln auf dem Spielplatz zu gestatten
  • Mit Sachen, die einem schaden, Maß zu halten
  • Sexuelle Erfahrungen zu sammeln, um Illusionen und Fantasien loszuwerden
  • Die eigenen Grenzen und Defizite zu erkennen und milde mit ihnen umzugehen
  • Und der für mich entscheidendste Punkt: Die Bereitschaft, Verantwortung für sich, andere und die Konsequenzen der eigenen Handlungen zu übernehmen

Schnöder Mammon...

Was ist das eigentlich mit dem schnöden Mammon?
Wenn du keine Zeit hast, ihn auszugeben, fliegt er dir nur so zu. Du ackerst dir in deinem hochdotierten Overtime-Job das Konto voll und aus allen Himmelsrichtungen kommen obendrein Rückerstattungen, Erbschaften, Anlage-Ausschüttungen, Tantiemen, Gewinne, Boni, lukrative Geschäftsabschlüsse und Rabatte hereingeflattert.

Aber wehe, du hast keine Arbeit und somit auch kein Einkommen, aber jede Menge unausgefüllte Stunden… und um die Zeit totzuschlagen, streunst du so ziellos durch die Stadt… Was du da alles so entdeckst, das du nie haben wolltest, das aber jetzt der Inbegriff der Glückseligkeit ist! Warst du vorher der unkomplizierte Jeans-Discounter-Typ, muss es auf einmal das Original-Ed-Hardy-T-Shirt sein. Selbst die INSTYLEs und GLAMOURs im Wartezimmer deines Hausarztes – vorher in deinen Augen voll mit nutzlosem Tinnef – erstrahlen nun in berauschendem Glanz. Plötzlich wird deine Must-Have-Liste immer länger, werden deine Wünsche immer kostspieliger, deine Sehnsüchte immer unrealistischer: Ein schönes geräumiges Auto, ein Haus mit Garten, eine kirchliche Hochzeit mit allen, die du jemals kanntest, eine Ferienwohnung auf Gran Canaria, natürlich mit Pool...

Aber was ist wirklich schlimmer: Von unerfüllbaren Wünschen zu träumen oder keine mehr zu haben? Ich habe da so einige Kandidaten in meinem Dunstkreis, die sich just jeden Wunsch erfüllen, wenn er ihnen einfällt - einfach nur, weil sie das Vermögen dazu besitzen. Wie schrecklich, nie mehr was geschenkt zu bekommen…

So frustrierend es vielleicht ist, in diesem Leben nie zur Erfüllung eines großen Zieles zu gelangen, so hat es doch was für sich, wenn sich viele kleine Träume realisieren, wie zum Beispiel in Wien das leckerste Schnitzel der Welt zu essen. Oder sich mit einem eigenen Ankleidezimmer ein bisschen Hollywood zu leisten - dann halt eben mit IKEA-Mobiliar anstatt vom Designer (na und?). Was für ein Glück, wenn dich dein Chef auf einen unerwarteten Businesstrip schickt in ein Land, in das du immer schon mal reisen wolltest. Auch eine üppig bepflanzte 2 m2-Balkon-Oase einer Stadtwohnung ist besser als die ewig mit sich herumgetragene Vision vom eigenen Park. Wie viel Befriedigung ein angehimmeltes Paar Schuhe, das plötzlich 50% reduziert ist, einem verschaffen kann, können wahrscheinlich nur Frauen nachvollziehen.

Ich habe ein kleines Wunschbuch angelegt, in das ich alles reinklebe und eintrage, was ich gerne hätte – ausnahmslos, egal ob es einen oder eine Million Euro oder nur ideell wert ist. Da sind aufregende Urlaubs-Erlebnisse, Sprachkurse, jede Menge Handtaschen und Armbanduhren, rauschende Ballnächte und die dazugehörigen Schuhe, die schärfsten Küchenmesser, aber auch Liebes-Umgangsformen manifestiert. Ab und zu blättere ich es durch und stelle fest, dass sich manche Dinge im Vorbeigehen verwirklich haben. Dann schreibe ich ein großes buntes Dankeschön hinein und klebe weiter bunte Bildchen ein. Eine äußerst befriedigende und inspirierende Tätigkeit, die ich nur jedem empfehlen kann.

Long-distance-Beziehung

„Warum denn in die Ferne schweifen“, heißt es so schön...
Aber anscheinend liegt das Gute doch nicht so nah, wenn man bedenkt, wie viele Menschen eine Fernbeziehung pflegen...

Manchmal ist man einfach nur „betriebsblind“, sieht die wundervollen Chancen in der Nachbarschaft, den Wald vor lauter Bäumen nicht, weil man zu nah dran ist.
Da passiert es dann, dass man den Sandkasten-Freund, mit dem man sich im Kindergarten noch so leidenschaftlich die Fingerfarben ins Haar geschmiert hat, den man aber die ganze Schulzeit über geflissentlich übersah, erst über sieben Ecken neu kennen lernt. Und plötzlich funkt’s. Tja, nun wohnt dieser Traummann, diese große Liebe unseres Lebens, aber nicht mehr links neben der Bäckerei, sondern in Brandenburg!

Und schon steigen die Telefonrechnung, die Benzinausgaben und das Meilenkonto. Man vernachlässigt seine Freunde, obwohl man mehr Zeit denn je hat, ist bei keiner wichtigen Party oder Familienfeier mehr anwesend.

Alles Sehnen, Planen und Lieben konzentriert sich auf die Wochenenden, das Leben dazwischen begrenzt sich auf Pflichterfüllung und Mikrowellen-Dinner vor der Glotze, die diversen Telefone strategisch bei der Fernbedienung platziert.

Denn weder will man das kostbare tägliche Lebenszeichen des Geliebten verpassen noch irgendetwas wundervolles erleben, ohne es mit ihm zu teilen. Denn nur die Summe der gemeinsamen schönen Erinnerungen schafft Verbindung – über Hunderte von Kilometern hinweg ist das um so wichtiger.

Dabei hat so eine Fernbeziehung ihre erheblichen Vorteile gegenüber der klassischen ehelichen Wohn-Gemeinschaft. Keine Debatten über Abwasch, Sockennester, Fensterbriefe und leere Kühlschränke, stattdessen bemühen sich beide, die kurzen Zusammenkünfte so harmonisch wie möglich zu verbringen. Den ganzen die Liebe vergiftenden Alltagskram macht jeder mit sich selber ab – und weil das Quality-time pur verspricht, halten diese Long-distance-relationships meist viel länger.

Aber wehe, die heiraten dann mal und ziehen wirklich zusammen... Bei Peter und Linda hat das dann noch ganze 2 Monate gehalten. Die Umzugskartons waren noch gar nicht ausgepackt...

Burt Bacharach

Ich habe eine (un-)heimliche Leidenschaft: Ich liebe die Lieder von Burt Bacharach!

Schon als kleines Mädchen trällerte ich die superschnulzigen Melodien der Platten meiner Mutter rauf und runter. Der Typ auf dem Cover sah super aus - Typ leicht ergrauter Cabriofahrer an der Cote d´ Azur. Und ich sang „The Look of Love“, „Close to you“ und “Walk on by”, Songs, die heute noch in jedem 3. Filmsoundtrack vorkommen.

Klar muss ich bei Justin Timberlakes Songs auch mittanzen, doch der Anblick dieses ewigen Bubis lässt mich gänzlich kalt. Aber wenn ich ein Männerquartett in schwarzen Anzügen mit schmalen Krawatten, schwarzen Sonnenbrillen und spitzen Schuhen „Take five“ spielen sehe, bin ich entzückt! Gibt es was ästhetischeres als minimalistisch designte 60er-Jahre-Räume, von einer s/w-Kamera schräg in Szene gesetzt und mit coolen understated Jazzklängen untermalt? (Nur dann, wenn ich vom SWR so was Wundervolles geboten kriege, weiß ich meine GEZ-Gebühren gut angelegt. Leider sind diese Momente allzu selten.)
Da fällt mir ein: Ich besitze einen der schönsten Musikfilme überhaupt, preisgekrönt und so nie mehr da gewesen, obwohl ich Musikfilme sammle und schon viele beeindruckende gesehen habe: „Jazz on a Summer´s Day“, eine Dokumentation über das Newport Jazz Festival von 1958.

Wie oft habe ich mir schon gewünscht, in einem Twinset, Caprihosen und Ballerinas dort unter den Zuschauern in der untergehenden Sonne gesessen zu haben, nur in diesem EINEN Augenblick, als das Chico Hamilton Quintett ihr hypnotisches Querflöten-Percussion-Stück "Blue Sands" anstimmt, das mir jedes Mal wieder Gänsehaut über den Rücken jagt.
Im Plattenschrank meiner Eltern standen nun mal Jimi Hendrix, Janis Joplin, Dave Brubeck, Billy Joel und Oum Kalsoum, „Take five“ weckte mich am Morgen, Sergio Mendes und Baden Powell empfingen mich nach der Schule, Frank Sinatra und Nat King Cole wiegten mich in den Schlaf. Dass ich nicht mit Schlagern groß geworden bin, distanzierte mich während meiner Schulzeit schon ein bisschen von meinen Klassenkameraden, deren Eltern Singles von Roland Kaiser und Nana Mouskouri sammelten.

Selbst Frankie goes to Hollywood coverte „The Way to San José“ und es ist bestimmt auch kein Zufall, dass Mike Myers, den ich bereits seit Saturday Night Life sehr verehre, in seinen aberwitzigen Austin Powers-Filmen Burt Bacharach huldigt. Ja, und „Butch Cassidy und Sundance Kid" mit Paul Newman und Robert Redford ist einer meiner Lieblingsfilme, aber wusstet Ihr, dass Burt Bacharachs Soundtrack ("Raindrops keep falling on my head") mit einem Oscar belohnt wurde?
Also: Auch wenn ich ein MTV-Gucker der ersten Stunde bin, kann ich meine intellektuelle musikalische Bildung nicht mehr verleugnen und bin für Lady Gaga für immer versaut.

Im Gegensatz zu vielen, die sich bei DSDS bewerben, konnte ich mit acht schon Englisch sprechen und verstand also, was ich da sang. Man kann von Burt Bacharachs Musik halten, was man will, aber der nachfolgende Text ist ja wohl absolut zeitlos, oder?

Wives and Lovers

Hey, little girl,
Comb your hair, fix your make-up.
Soon he will open the door.
Dont think because
there´s a ring on your finger
you needn´t try any more.

For wives should always be lovers, too.
Run to his arms the moment he comes home to you.
I´m warning you.

Day after day
there are girls at the office,
and men will always be men.
Don´t send him off
with your hair still in curlers.
You may not see him again.

For wives should always be lovers, too.
Run to his arms the moment he comes home to you.
He´s almost here.

Hey, little girl,
better wear something pretty,
something you´d wear to go to the city.
And dim all the lights,
pour the wine, start the music.
Time to get ready for love.
Oh, time to get ready,
Time to get ready,
Time to get ready
for love.

happy days...

Jeden Monat pünktlich zum Vollmond verursachen unsere Hormone einen „Blutrausch“, wir sind nicht mehr Herr, ach quatsch, Frau unserer selbst und mutieren zu bissigen Bestien. Nein, die Rede ist hier nicht von Werwölfen, sondern von Frauen während der Menstruation.

Ihr, liebe leidgeplagte Herren der Schöpfung, habt mindestens einmal im Monat plötzlich und unerwartet den Eindruck, Aliens hätten Euer liebes Weib entführt und durch einen gefährlichen Mutanten ausgetauscht, oder? Ein fremdes Wesen mit sprießenden Pubertätspickeln bis ins hohe Alter, Verstopfung und Stimmungsschwankungen, die einer Achterbahnfahrt gleich kommen. O.k., das ist nicht lustig, zumal die prämenstruelle Phase - kurz PMS genannt - bei manchen auch eine Woche andauert. So bleiben frau von einem Monat noch ganze zwei Wochen übrig, in denen sie sie selbst ist. Kein Wunder, dass unsere Lebenserwartung höher ist, wir brauchen die Zeit ja zur Kompensation...

Um mich während diesen Tagen zu beruhigen, habe ich mir die Frage gestellt: Was ist schlimmer? Jeden Morgen das müde, zerknautschte Gesicht rasieren und in seinen besten Jahren den Wehrdienst antreten zu müssen, oder einmal monatlich Bauchkrämpfe und miese Laune haben? Ich für meinen Teil finde nichts beneidenswertes daran, im Morgengrauen von jemandem angebrüllt zu werden, der mich anschließend schwerbepackt durch den Schlamm der Nation robben läßt.

Dass mann da auch ab und zu „seine Tage“ kriegt, können wir nur zu gut verstehen. Leider zeigt der eine oder andere Mann für die allmonatlichen Befindlichkeiten einer Frau nur wenig Sensibilität, was uns dann doppelt zur Raserei reizt. Wie wär´s, wenn Ihr Euch aus Solidarität den Zyklus in Euren Terminplaner notiert, um nicht immer wieder auf´s Neue in die Falle zu tappen?

Um die „happy days“, wie ich sie ironischerweise nenne, gut zu überstehen, macht es doch wie ich: Geht selbst mit Eurer Unpässlichkeit spielerisch um – macht Euch lustig über Eure Anämie, Schokolust und Eure Mondsucht. Anstatt sich mit Wärmflasche und Wollsocken ins Jammertal zu begeben, packe ich den Abdeckstift ein, schmeiße mich in Schale und gehe aus. Das beste gegen Krämpfe im Unterbauch sind Zuckungen auf der Tanzfläche, glaubt mir. Und wenn man sowieso nicht schlafen kann, dann sollte frau wenigstens Spaß haben!

Venusbestrahlt

Soll ich jetzt an mein Horoskop glauben oder mache ich mich damit nur unglücklich?

Denn angeblich schreite ich gerade Venus-bestrahlt durch´s Leben. Soll heißen: Liebe bestimmt mein Sein. Ja, von mir kann man das durchaus behaupten.

Ich liebe die brennenden Sonnenstrahlen des Sommers auf meinen nackten Schultern, ich liebe das 1-kg-pro-Kugel-Schokoingwer-Eis aus der Theresienstraße, ich liebe die Gassirunden mit meinem Hundekavalier „Maxl“, ich liebe laue Sommernachtskonzerte, Tanzen im mondbeschienenen Gartenpavillon und mir geht das Herz auf, wenn sich die Frauen zu meinen kulinarischen Salon-Abenden in Schale schmeißen.

Tja, aber wo sind sie denn, die roten Fleurop-Rosen? Wo die Einladungen zum kalten Mitternachts-Picknick mit heißem Vorspiel? Wo die kuscheligen Kinoabende mit geteiltem Salzpopcorn und vielsagenden Seitenblicken? Wo die „Ich vermisse dich“-SMSen ins Büro?

Hätte ich selbst ein Haustier, das mich jeden Morgen wachschlabbert wie der Prinz einst Dornröschen, einen treuen Vierbeiner, der stets begeistert wedelt, wenn ich ihm einen Blick zuwerfe und mich nachts nur zu gerne warmhält, dann könnte ich das mit der 24-Std.-Liebe noch so interpretieren. Aber so nett das wäre, ein romantisches Dinner stelle ich mir immer noch ohne Geknurre und Knochen-Geknurpse vor. Tiefe Blicke, geteilte Vorspeisen, Kerzenschein, sinnliche Genüsse, anregendes Gesäusel aaah, ich komme ins Schwärmen… Venus, mach mal hinne….

Max Mutzke vs. Mark Medlock

Leute, ich glaube, wir haben uns total verarschen lassen!

Beim Bügeln nutze ich immer die Gelegenheit, meine Videocassetten leer zu gucken, die sich im Laufe meines manchmal recht bewegten Lebens angesammelt haben. Und da kommt mir das Porträt von Max Mutzke unter, dem von Stefan Raab entdeckten Gesangswunder. Und wie ich ihn so einschmeichelnd und vollmundig röhren höre, kann ich nicht umhin, seine - von allen befragten Fachleuten hoch gelobte - Stimme mit der des frischgebackenen Superstars Mark Medlock zu vergleichen. Da fällt mir wieder auf, was mir schon bei den letzten DSDS-Mottoshows auffiel: Dass Mark zwar auch ein Junge aus dem Volk ist, auch eine sehr ähnlich bluesige Stimme besitzt, aber eigentlich nur eine Stimmlage und eine Stilrichtung bedienen kann.

Als mir noch bewusst wird, dass beide Marilyn Monroes Initialen tragen, kommt der Sherlock Holmes in mir durch:
Was, wenn Dieter Bohlen, der alle bedrohlichen Kontrahenten (z.B. Whitney Houstons Reinkarnation Franzi) mit den unlautersten Argumenten wie ein fieser Terrier aus dem Wettbewerb gebissen und diesen Max-Mutzke-Verschnitt aus der Offenbacher Gropiusstadt in die Sendung eingeschleust hat, um seiner bereits in der Schublade rumdümpelnden, miesen CD zu Platin zu verhelfen? Wenn er diesen dankbaren Hartz IV-Empfänger schon lange vor der TV-Live-Superstar-Suche systematisch aufgebaut hat? Und das Ganze einfach ein riesengroßer Schwindel war?! Weil Dieter, dem man sein Businesstalent auf keinen Fall absprechen darf, der aber Stefan Raab musikalisch nicht mal Klowasser reichen kann, auch seinen persönlichen MM haben und so auf der schwarzen R´n´B-Welle, die er nicht mal nach all seinen Solariumsbesuchen glaubhaft vermitteln kann, mit reiten wollte. Welche erfolgreiche deutsche Soulstimme hätte sich denn mit „Dieda“ zusammen getan? Vielleicht noch Roberto Blanco… Aber ein Duett mit dem hätte ihn für alle Zeiten in die Hitparade der Volksmusik katapultiert. Zwar ganz weit oben, aber Stützstrümpfe– die durchaus alters-angemessen wären - anstatt Strumpfbänder sind für den Erfolgsproduzenten mit dem Mordslauf bei Teppichludern sicher ein zu großer Preis für den Chart-Erfolg.

Beziehungs-Knigge

Karlas Freund befindet sich in einer Selbstfindungsphase (An dieser Stelle mal gesagt: Psychologen, Therapeuten, Ratgeber-Autoren und Coaches – Kriegt mal euer eigenes Leben auf die Reihe!!!) und zieht sich systematisch von ihr zurück. Jede Woche gibt es einen neuen Bereich, zu dem sie keinen Zutritt mehr hat. Als würde sie in einem Haus wohnen, wo jeden Morgen eine neue Tür abgesperrt und der Schlüssel dazu verschwunden ist. Täglich rechnet sie damit, vor der Haustür zu landen.

Da die beiden sich eigentlich lieben, (nach wie vor) nicht streiten und bei ihren - seltener werdenden - Treffen weiterhin zärtlich miteinander umgehen, befindet sich Karla in der – zunehmend längeren - unfreiwilligen „Single“-Phase in einem Zustand von Verwirrung, gebetsmühlenartigen Reflektion über die gemeinsame Vergangenheit und Sehnsucht.
Ihr Peter ist alles andere als ein grober Klotz. Aber bei einem ihrer lockeren unverbindlichen Treffen unterhielten sich die Beiden über einen gemeinsamen Bekannten, eigentlich einen Geschäftspartner, und Peter zeigte sich besorgt, ob dieser sauer auf ihn sei. Obwohl Peter weiß, dass Karla Liebeskummer hat, scheint ihn das weit weniger zu interessieren als die Emotionen dieses entfernten Bekannten. Wieso sind wir in der Lage, geliebten Menschen Dinge anzutun, die wir einem Fremden nie zumuten würden? Warum bedingt die größtmögliche Nähe auch die größtmögliche Gleichgültigkeit?

Die meisten von uns kennen die gesellschaftlichen Gesetze und setzen sich im alltäglichen Umgang mit Mitmenschen kaum darüber hinweg, oft nicht mal, wenn sie einen Grund dazu hätten. Zu Arbeitskollegen, Verkaufspersonal, Geschäftspartnern, Nachbarn, Kellnern sind wir sensibel und höflich und treten keinem zu nahe. Da gibt es eine unsichtbare Grenze, die nur in Ausnahmefällen überschritten wird. (Die 17.345.800 Nachbarschaftsklagen beziehe ich nicht in meine Berücksichtigung ein, weil diese Leute nicht aus meinem Universum stammen)
Gehört also zu dem „Ich liebe dich“-Paket automatisch die Berechtigung, jemandem auch seelischen, körperlichen, materiellen Schaden zuzufügen? Ist das das Kleingedruckte auf dem Beziehungsvertrag, das wir alle überlesen haben?

Um die vorletzte Jahrhundertwende herrschte noch in vielen Ländern die Gepflogenheit, sich auch unter Ehepartnern zu siezen. Sollten wir uns das „Sie“ im Umgang mit unseren Lieben wieder geistig vergegenwärtigen, um behutsamer miteinander umzugehen? Vielleicht bin ich ja ein gesellschaftlicher Rüpel, aber ich fasse - ehrlich gesagt - immer schon eher geliebte Menschen mit Samthandschuhen an als Passanten…

Duftbelästigung

Eine Parfümwolke von einem Radius über 20cm müsste als Körperverletzung geahndet werden!

Neulich in der Oper – das Publikum eine Kaffeefahrtgesellschaft der Grauen Panther - wurde mein Gehirn von den süsslich-penetranten Schwaden derart vernebelt, dass meine übrigen Sinne völlig außer Gefecht gesetzt waren. Ich hörte die Musik kaum noch, konnte dem farbenprächtigen Schauspiel gar nicht mehr folgen und musste so oft die Luft anhalten, dass ich fast hyperventilierte.

Es gibt da dieses eine Parfum, das leider nie aus der Mode kommt, das so eine DDT-Note (Pflanzenschutzmittel) hat und bei mir auch spontanen Haarausfall verursacht. Für Agent Orange-Einsätze sind die US-Soldaten gerügt worden, ich muss mich dem tagtäglich in meiner Stadt aussetzen. Schon morgens um acht kriege ich den ersten Magenschubser, weil meine (wirklich attraktive) Nachbarin - leider auch eine Freundin von höchst penetranten Gerüchen – auf dem Weg zur Arbeit das Treppenhaus für Stunden kontaminiert hat. In der U-Bahn wird mir so schwindelig, dass meine Knie zu Wackelpudding werden, beim Schlangestehen muss ich mich in eine andere Richtung drehen, um keinen spontanen Migräneanfall zu bekommen. Am schlimmsten aber ist es, wenn ich in meinem Lieblingskaffeehaus gerade eine kreative Phase habe und die giftigen Duftschwaden vom Nachbartisch mir ein mentales Testbild verschaffen.

Der Grund, warum sich eine Frau so in ihre Parfumaura einnebelt, dass sie eine Duftfahne über mehrere Meter hinterlässt, ist ja, dass sie es selber nicht mehr riecht. Sollte sie ihren Duft denn dann nicht von denen auswählen lassen, die ihn ertragen müssen? Die Partnerwahl jedenfalls wäre sehr viel leichter und treffsicherer, wenn der Homo Zivilis sich wieder mit seinem individuellen natürlichen Körperduft anfreunden würde - vorausgesetzt frisch gewaschen (Was da manchmal an sommerlichen Ausdünstungen im Tramwaggon steht, macht mich schon häufiger zum Fußgänger). Dann wüssten Mann und Frau nämlich sofort, ob sie sich riechen können oder nicht. Aber so ein trendiger Einheitsduft erfüllt dieselben Mogelpackungs-Funktionen wie Schönheits-OPs und Botox. Weil man´s überall um die Nase gehauen kriegt, denkt man, man muss es unbedingt haben.

Manchmal komme ich mir vor wie Lily Tomlin in der Satire THE INCREDIBLE SHRINKING WOMAN aus den frühen Achtzigern, die der übermäßige Gebrauch von künstlichen, parfümierten Hygiene- und Putzartikeln zum Schrumpfen bringt, bis sie ins Barbie-Haus ihrer Kinder einziehen muss: Ich lebe bereits in einer riesigen Barbie-Welt und alle Skippers, Kens und Steffies riechen nach rosa Plastikparfum.

Feinstofflichkeit ist eine Geißel…

Verhütung

Teenager, Erwachsene und lästige Gummis

Sein inneres Kind bewahren zu können, ist eine Tugend. Aber sich seine Jugend hauptsächlich dadurch zu bewahren, dass man in Sachen Verhütung immer noch die „Passiert schon nix“-Methode anwendet, ist zuviel des Jugendwahns.
Auch wenn ich so manches Mal noch gerne auf dem Spielplatz schaukle und beim "Mensch ärgere dich nicht" tierisches Vergnügen daran habe, gegnerische Männchen ins Häuschen zu schicken, betrachte ich Sexualtüt als Angelegenheit von Erwachsenen. Da ich so drüber nachdenke… hat noch nicht e i n Mann im entscheidenden Moment ein Kondom aus der Tasche gezaubert... Die Tür hielt man(n) mir nicht auf, aber bei der Initiation dieses peiunlichen Monents bekam ich stets den Vortritt... Danke auch!
Wenn es das ist, was uns Frauen die Emanzipation gebracht hat, dass wir uns selber um Verhütung kümmern müssen, obwohl wir vielleicht eine Familie haben wollen und während unsere biologische Uhr tickt, dann möchte ich bitte jetzt sofort in die Zeit davor gebeamt werden!

Ich habe dazu so meine eigene Theorie: Genau in dem Moment, in dem es zur Sache geht, bäumt sich in jedem Mann der Neandertaler auf. Selbstverständlich will niemand mit einem Doktortitel heute derart diskriminiert werden, aber im Grunde seines Herzens (oder seiner Hose?) will ein Jeder nach wie vor seinen Samen und damit seine Gene so weit wie möglich verbreiten. Denn ist die Erhaltung der eigenen Art nicht der eigentliche Grund, warum Sex so verlockend ist, dass wir ihn wieder und wieder haben wollen? Wahrscheinlich beschert uns im Zeitalter der Pille genau dieser hervorbrechende Caveman überhaupt noch die arterhaltenden Nachkommen… Mal ehrlich - wenn das Großhirn und nicht das „Klein“-Hirn eines solch titelbewehrten, gelehrten, intellektuellen, aufgeklärten Frauenverstehers die Entscheidung treffen würde, ob der Gedanke an Verhütung jetzt gerade in diesem Moment gedacht werden muss, gäbe es wohl 80 % unseres Nachwuchses nicht!
Über die sich derzeit häufenden Teenager-Schwangerschaften wollen wir jetzt mal gar nicht reden… bei d e n Vorbildern…

Gewinn und Verlust

Jeder Verlust kann gleichzeitig einen Gewinn bedeuten… anders gesagt, für jedes Geschenk, jeden Geldsegen, jeden Erfolg müssen wir auch irgendetwas hergeben. Dazu gibt´s ja z.B. das schöne Sprichwort: „Glück im Spiel, Pech in der Liebe“ (oder umgekehrt?).

Zigmal habe ich Paare erlebt, die sich für ihren gemeinsamen Traum vom Eigenheim, neuen Kombi und heiß ersehnten Karibikurlaub jahrelang beschieden und abrackerten, und sich, als sie es endlich geschafft hatten, trennten, anstatt zu genießen.
Wer kennt das nicht? Am Montag erfährst du, dass du deinen Traumjob gekriegt hast und am Dienstag fährt jemand dein Auto zu Schrott. Mein Vater verpasste mal seinen Heim-Flug nach einer USA-Reise und die verpasste Maschine stürzte ab. Stirbt ein Verwandter, verliert man einen geliebten Menschen, im Idealfall erbt man aber auch etwas. Natürlich kann nichts die Lücke füllen, die ein wichtiger Mensch in meinem Leben hinterlässt und Trost spendet Materielles zunächst auch nicht, weil ich in meiner Trauer damit kaum was anfangen kann. Aber langfristig gewinne ich durch diesen Reichtum vielleicht neue Lebensperspektiven, kann unverhofft plötzlich Reise- Wohn- und Karrierepläne realisieren, die zuvor noch unerreichbar schienen. Unter anderem bleibt da auch ein Gönner in guter Erinnerung, dem man zu Lebzeiten gar nicht so nahe stand.

Der Tod meiner Großmutter hat mir meine Cousine Hannah beschert. Darüber bin ich sehr froh. Wer jetzt gleich „Pietätlos!“ schreit: Für mich ist der Tod ein unabdingbarer Teil des Lebenskreislaufes und – wenn auch immer schmerzlich für die Hinterbliebenen - akzeptabel, solange die natürliche Reihenfolge eingehalten ist. Nämlich, dass Großeltern und Eltern v o r den Kindern sterben.
Mit der Benachrichtigung bekam ich Hannahs Adresse mitgeteilt - Freud und Leid in einem Satz. Da beschreitet ein Mensch, mit dem man verwandt ist, irgendwo auf dem Planeten seine Lebenspfade, die sich nicht mal peripher mit deinen kreuzen, und schon bei der zweiten E-Mail merkst du, dass es soooo vielen Parallelen gibt, dass du dich fragst, wie ihr es solange ohne einander aushalten konntet. Ich wollte nie nach Tel Aviv. Einmal, weil ich denke, dass ich da als Halbaraberin mit einem deutschen Pass irgendwie immer schlechte Karten hätte, aber auch, weil ich mir vorgenommen habe, möglichst nicht in Länder zu reisen, wo ich eventuell in die Botschaft flüchten muss. Drittens (nicht lachen!) haben mich Ephraim Kishons anschauliche Beschreibungen wirklich abgeschreckt. Nun würde ich aber am liebsten gleich morgen ein Ticket kaufen und mir Hannah in natura ansehen. Sie erleben. Sie umarmen.

Vielleicht…? Sollten wir uns vielleicht eher auf neutralem Boden treffen, wir beiden Heimatlosen…?

Herzschmerz

Da sitzt Karla nun - nach einem turbulenten Tag und einer spontanen therapeutischen Sitzung mit ihrem Angebeteten, der sich leider nicht auf eine richtige Beziehung mit ihr festlegen will - emotional leer gepumpt und total ungeliebt nach Mitternacht alleine vor ihrem PC und schmeißt die ganzen Kraftfahrer, Hausmeister, Elektriker und Beamten aus den Parship-Partnervorschlägen raus, die nach Ermessen der diplomierten Fach-Verkuppler so gut mit ihr harmonisieren sollen. Und als die Tränen der Enttäuschung so ihre Wangen herunter auf die Tastatur kullern, denkt sie: „Jetzt ist es mal wieder an der Zeit, sich die Kugel zu geben!“
Denn das kann´s ja wohl kaum gewesen sein, was der große Zampano für Karla vorgesehen hatte... Aber weil sich alle Naselang jemand ihre Gunst und somit auch sein Erbrecht auf die lächerlichen Habseligkeiten verscherzt, die von einem erfahrungsreichen Leben schlussendlich noch bleiben, wird ihr Testament ununterbrochen aktualisiert. Das wäre also die erste Amtshandlung vor der Kurzschlusshandlung, die ja dann schon keine mehr ist.

Eine Reflektion über die Freunde, die ihrer Tagebücher und Parfumflakon-Sammlung würdig sind, lindert das Leid – es sind ja doch einige. Und eine von ihnen kann Karla zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen. Das weiß sie. Das Wissen darum reicht schon. Sie will sie nicht um die Nachtruhe bringen, denn sie hat anderes vor mit ihr. Wie das so bei Frauen im Allgemeinen und bei Karla im Besonderen ist, heilen sie alle Arten von Herzschmerz nicht wie so einige Männer mit Rauschmitteln, sondern mit Kaufrausch. Ihr erster morgendlicher Anruf gilt also Carola, die den Ernst der Lage schon an Karlas gramgeplagten Zitterstimmchen erkennt und sofort Kreditkarte bei Fuß steht, um ihrer Freundin in dieser schweren Stunde beizushoppen. Aus einer Stunde werden vier und mit einem halben Dutzend Einkaufstüten am Arm und neuen, viel zu hohen, viel zu glamourösen und viel zu teuren Schuhen an den Füßen geht´s Karla schon entschieden besser...

Wer weiß, wer sich jetzt nach ihr umdreht… hoffentlich kein Bauarbeiter!

Partner-Collagen

Karla kennt sich einfach nicht mehr aus. Auf der Wies´n hat sie einen Mann kennen gelernt – nichts Ungewöhnliches, denn dafür gehen die meisten ja da hin, und nicht etwa, weil ihnen das teure Bier so gut schmeckt.

Meistens führt so ein Wies´n-Flirt zu nichts, weil der Großteil der Besucher Ehekrüppel sind, die einfach mal wieder ihren Marktwert testen wollen. Oder Saufbrüder, die sich nach dem durchzechten Abend an nichts erinnern wollen. Doch Martin schien nicht so, wurde er doch von ihren gemeinsamen Freunden wärmstens empfohlen. So läuft auch alles anders als bei den übrigen biergeschwängerten Versprechen. Denn Martin meldet sich brav und höflich nach der Wies´n und macht mit Karla ein Date aus. Doch schon bei seiner ersten Kontaktaufnahme wird sie stutzig. Er lässt das Wochenende verstreichen, kommuniziert ausschließlich per SMS und macht keinerlei Angaben über seine Unternehmungen. „Der hat doch eine Frau! Oder vielleicht Kinder mit Besuchsarrangement“, denkt sie instinktiv.

Schließlich treffen sie sich in einer Bar, die sie beide oft frequentieren. Viel versprechend... „Wieso haben sie sich hier noch nie gesehen?“ Sie finden sich immer noch gut... nein, sie finden sich minütlich besser. Darum zögert Karla nicht, Martin bald zu fragen, ob er gebunden oder Vater ist. Er verneint beides und so nimmt der Abend seinen entspannten Lauf. Ein schönes harmonisches Ping-Pong der Themen. Wieso Karla dennoch in Habachtstellung ist und jedes seiner Worte in Gedanken auf die Goldwaage legt, kann sie sich nicht bewusst erklären. Eine vielsagende SMS eine Stunde nach ihrem Treffen wiegt sie in erwartungsfrohe Sicherheit, doch ein paar SMSen später – er wünschte ihr mal wieder ein schönes Wochenende - zischt ihr der kleine, alte Teufel auf ihrer Schulter schon wieder zu: „Der hat ´ne Freundin. Todsicher!“

Nun macht sie etwas, was Karla seit ihrer Schulzeit nicht mehr getan hat: Sie fragt den Freund, der sie einander vorgestellt hat, ob ihr Verdacht berechtigt ist. Und wundert sich gar nicht, als ihr Bauchgefühl bestätigt wird: „Ja“. Sie löscht Martins SMSen, doch er hört nicht auf, sie mit eindeutigen Kontaktaufnahmen zu bedrängen. Schmeichelhaft? Wäre es vielleicht, hätte Karla nicht parallel diese Erfahrung gemacht:
Arno, der weder Kinder noch Ex- noch Ehefrau noch Hund noch Katze noch Pflanze hat, behandelt sie - die 10 Min. von ihm entfernt wohnt - wie eine Long-distance-Beziehung und frequentiert sie ausschließlich am Wochenende.
Wie mit einer heimlichen Geliebten weigert er sich, sie seinen Freunden vorzustellen, trifft sie ausschließlich in ihren privaten vier Wänden und vermeidet jede soziale Aktivität mit Karlas Freunden. Und wenn er ausgeht, spielt er ebenso den Single wie Martin. „Kennen die sich womöglich und haben sich gar abgesprochen? Oder ist das irgend ein Geheimbund, von dem Frauen nichts wissen?"

Wäre Karla nun so eine Tripledecker-Daterin, die sich aus allen „Sahneschnittchen“ die Rosinen rauspickt und sich damit eine Collage des perfekten Partners zusammenbastelt, wäre sie 100% zufrieden. Doch sie hängt der altmodischen Vorstellung nach, sie müsse all das, was ihr gut tue, in einem einzigen Mann finden… Armes naives Ding!

Bill Clinton

Während ich hier so im „Brenner´s“ sitze, fröstele, lustlos an meinem Manuskript herumtippe und mich frage, warum ich heute diesen Ort gewählt habe, der mich horrende Parkplatzgebühren gekostet hat, spaziert Bill Clinton inmitten einer Entourage von schwarzgekleideten Geschäftsleuten, die ihn fast alle überragen, herein!

Ich fasse es nicht, wie klein und zierlich und weißhaarig er ist, und vermute zunächst einmal einen Doppelgänger. Doch als sich am Eingang drei verkabelte Bodyguards postieren, weiß ich, dass ich mich nicht geirrt habe.

Was müsste man so einem Mann alles sagen, wenn man ihn erst mal zu fassen kriegt. Aber meine gute Kinderstube verbietet mir, auf ihn zuzustürmen, mir einen Stuhl vom Nachbartisch zu schnappen, mich neben den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten zu setzen und ihn wie eine Irre ohne Punkt und Komma voll zu quatschen. So was geschieht nur in Filmen und selbst da wird so jemand binnen Minuten in Handschellen abgeführt. Ich möchte ihm sagen, dass wir ihn vermissen. Dass ich seine Frau bewundere. Dass er nicht einfach so gehen und uns der Bush-Dynastie (Da wären mir ja die Ewings lieber…) ausliefern kann. Präsident ist kein Job, nach dem man sich mit einer Abfindung zur Ruhe setzt, oder? Da hat man eine soziale Verantwortung bis ins Grab. Muss für immer als moralisches Vorbild dienen, ein ehrbares Leben führen. Naja, das haben die meisten Präsidenten ja nicht mal während ihrer kurzen Amtszeit geschafft… Was wäre zum Beispiel noch alles über John F. Kennedy herausgekommen, wäre er nicht ermordet worden?! Die Gerüchteküche brodelt ja heute noch und ich muss zugeben, dass es mich auch fesselt. Ich habe Jackies und Marilyn Monroes Biografien gelesen und die Thesen des Juristen Jim Garrison, der nie aufhörte, die Umstände des Attentats auf Kennedy zu untersuchen (darauf basiert ja der brillante Film JFK mit Kevin Costner).

Ob Bill C. auch noch über den Weihnachtsmarkt am Marienplatz schlendert? Eigentlich schade, wenn die Popularität einen daran hindert, den Tagesablauf in einer fremden Stadt aus dem Bauch heraus zu gestalten. Wenn man nie abseits der Pfade wandeln kann… niemals nachts nach dem Tanzen (allein das schon ein Ding der Unmöglichkeit) mit Freunden noch zum Burger King düsen und auf dem Drive In-Parkplatz ein schrecklich ungesundes Whopper-Menü verdrücken kann… nach dem Geschäftstermin in der Stadt keinen spontanen Shoppingtrip machen kann, bei dem man seine Kreditkarte zum Rauchen bringt… nie aus Lust und Laune in einem sonnigen Café frühstücken und dann einen Wellness-Tag einlegen kann…

Tja, aber leisten könnte man sich das alles und dieses Wissen ist doch auch eine Menge wert.

Was bedeutet ein Kuss?

Was bedeutet ein Kuss unter Erwachsenen? Ist er ein süßes Versprechen auf mehr?

Sicherlich, denn allgemein herrscht ja die Meinung, ein guter Kuss sei ein aussagekräftiger Indikator für gute Liebhaber-Qualitäten. Wer schlecht küsst, darf nicht über „Los“ gehen, keine 1000 Euro einziehen und kommt auch nicht in die Parkstraße und schon gar nicht ins Schlafzimmer.

Küsse scheinen bedeutungsvoller als Sex zu sein, denn Prostituierte zum Beispiel betreiben jede erdenkliche, aber auch unvorstellbare Art von Matratzen-akrobatik, ihre Lippen allerdings sind für die Freier stets tabu. Auch in Pornofilmen nudeln sich Menschen stundenlang gegenseitig durch, küssen sieht man sie aber so gut wie nie (Ich muss zugeben, das wäre auch schwierig, wo sie doch alle Münder voll zu tun haben). Unser lockerer moderner Umgang mit Sex hat dem Kuss als erotisches Element bestimmt einen gehörigen Teil seines Zaubers genommen. Zu Zeiten, in denen Paare erst nach der Eheschließung Sex hatten, waren verstohlene Küsse wahrscheinlich die Schlüssel zur Himmelspforte. Wer erinnert sich an sein erstes Mal? Wir Mädchen haben untereinander knutschen geübt, damit wir ja keine Enttäuschung sind. Was nicht heißt, dass wir nicht enttäuscht wurden. Denn wenn dir in der Kellerdisco so ein unbeholfener Bengel, der mit seinen Kumpels lieber Schwanzmessen als Kussübungen praktiziert hat, seine Zunge wie einen toten Hering in den Rachen gelegt hat und das einzige, was du spüren konntest, seine Beißerchen waren, dann war das nicht gerade ein verheißungsvolles Versprechen.

Guten Freunden gibt man gerne mal ein Küsschen… rechts und links, und wenn man Schweizer ist, noch ein drittes Mal. Einen Kuss auf den Mund bekommen aber nur Menschen, mit denen man intim oder verwandt ist. Sobald dein Partner dir also eines sonnigen Tages mal einen russischen Bruderkuss auf die Wange gibt, weißt du, was es geschlagen hat: Time to say goodbye…
Küsst dich dein Mann auf die Stirn oder den Scheitel, ist das eine recht väterliche Liebesbezeugung, mit der er dir gleichzeitig zu verstehen gibt, dass du ihm unterlegen bist. So küsst man Kinder. Den Nacken eines anderen Menschen sanft mit seinen Lippen zu berühren oder gar zart daran zu knabbern, verrät jedoch unmissverständlich eine sexuelle Intention.

Ist ein Kuss nicht genauso ein unverwechselbares Markenzeichen wie der eigene Duft? Wenn ich die Lippen meines Süßen nicht mögen würde, könnte ich ihn auch nicht um mich haben.

Was ist also ein Kuss unter Erwachsenen? Ich denke: Das eindeutige Zünglein an der Waage zur Frage: „Beziehung Ja oder nein?“ Immer und immer wieder…

Geschmacksverirrung

Gleichermaßen angewidert sind Männer von Pierrot-Puppen, Murano-Glasfiguren, Zimmerbrunnen und Seidenblumen-Arrangements wie Frauen von Playmate-Postern, Modellauto-, leere Weinflaschen- oder Bierdosen-Sammlungen und Garten-Mobiliar in der Küche. Und dennoch streben wir danach, einen gemeinsamen Haushalt zu gründen, der im Idealfall weder das eine noch das andere enthält. Doch brauchen diese schaurigen Leidenschaften nicht irgendwann ein Ventil? Rächt sich der Verzicht auf Geschmacksverirrungen nicht in anderen Entgleisungen, die vielleicht viel mehr Schaden anrichten als ein konstanter optischer Stein des Anstoßes?

Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass jeder Mensch ein Kitsch-Chromosom hat.

Stil ist anerzogen - schlechter Geschmack ist einfach natürlich.

Und früher oder später bahnt sich der Hang zum abgeblätterten Glitzer-Nagellack, Arschgeweih und zur Micky-Maus-Krawatte einfach seinen Weg. Dann geht der siebensprachige Adlige mal eben mit der megaprolligen, gepiercten Nachbarin fremd und die Design-beDirndlte Ingenieurin mit Doktortitel genehmigt sich einen Ausrutscher mit einem Allohool-ausdünstenden Lagerarbeiter, weil der ihr so ein putziges Herzchen auf der Wies´n gekauft hat. Der intellektuelle Freundeskreis zerreißt sich fassungslos und ebenso unfein das Maul darüber, während er aus Gratis-Werbe-Tassen Kaffee trinkt und seine Supermarkt-Fensterbrett-Pflanzen gießt.

Eins ist klar: Konstante Stilsicherheit erfordert eine Menge Disziplin, wenn nicht sogar eine Portion Abgebrühtheit. Gar nicht so einfach, mit Liebe geschenkte Kitsch-Mitbringsel zurückzuweisen oder postwendend in der Mülltonne zu versenken. Gefährlich, ungewollte Scheußlichkeiten auf dem Flohmarkt anzubieten, denn die wohlmeinenden Schenker könnten genau dann vorbeischlendern.
Wie gut, dass wir alle irgendwann Enkelkinder haben werden, die wir mit den ganzen geschmacklosen Sachen überschütten dürfen ;-)…

Das richtige Timing

DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON ist eine Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, die mich schon in meiner Jugend sehr nachdenklich gemacht hat. Auch der – wie ich finde – wundervoll bewegende Film dazu ist wirklich sehenswert.
Das Dilemma der Erzählung: Gibt es für alles den richtigen Zeitpunkt oder können wir Versäumtes auch zu einer anderen Zeit nachholen?

Gute Beziehungen sind extrem abhängig vom richtigen Timing, denke ich. Was nützt es uns, den Goldrichtigen zu treffen, wenn unsere Lebenssituationen einfach nicht zu vereinbaren sind? Irgendwie scheint es ein Naturgesetz zu sein, dass man immer dann jemand wichtigem begegnet, wenn man zum Beispiel gerade einen Job in einer anderen Stadt angenommen hat. Sobald man sich verlobt hat, taucht die Jugendliebe auf und stellt die eigene Herzens-Entscheidung gehörig auf die Probe. Erst eine Schwangerschaft bringt alle Differenzen eines Paares ans Tageslicht, oder der Mensch, der uns total berührt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Daran scheitern die leidenschaftlichsten Verbindungen oder kommen gar nicht erst zustande. Wir mühen uns nach Kräften, es hinzukriegen und müssen am Ende erschöpft feststellen, dass wir gegen Windmühlen kämpfen, dass die Mächte zu stark sind, die sich uns in den gemeinsamen Weg werfen.

Die große Liebe meines Lebens begegnete mir viel zu früh. Für einen Mann, dessen Fähigkeiten ich mir heute bei jedem Partner wünsche, hatte ich Anfang 20 keinen rechten Sinn. Die zweite große Herzenserschütterung ereilte mich zu spät. Alles, was wir gerne geteilt hätten, hatten wir schon mit anderen erlebt und der Versuch einer Wiederholung all dessen fühlte sich seltsam fremd an.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht den Einen, den Richtigen gibt, der nur zu mir und sonst zu niemandem perfekt passt. Jeder X-Beliebige, der einigermaßen auf unserem Niveau ist, kann zur richtigen Zeit der Auserwählte sein, behauptet auch das Buch LIEBE DICH SELBST UND ES IST EGAL, WEN DU HEIRATEST.

Im Film kriegen die beiden Liebenden das richtige Timing hin und sind genau an dem Punkt zusammen, wo sie endlich im gleichen Alter sind. Ein absolutes Geschenk, das man nie ausschlagen sollte, wenn es einem dargeboten wird!

Wir, die DDR und leere Supermarktregale

Habe ich erwähnt, dass ich gegen die Wiedervereinigung war?

Als die Mauer fiel, stand ich damit allerdings genauso alleine da wie der Klassenstreber bei der Teamauswahl beim Völkerball, aber ich bin mir sicher, dass meine Fraktion heute ziemlich gewachsen ist, und zwar hüben wie drüben.

Denn von einer Vereinigung kann ja wohl keine Rede sein. Oder haben sich unsere beiden Staaten, Kulturen und Traditionen vermengt und verwirbelt wie der frisch gerührte Martini von 007? Alles andere als das, finde ich.

Was die DDR von uns übernommen hat?
Unreife Bananen das ganze Jahr hindurch, Parkplatznot, Broiler, die jetzt Hendl heißen, Pendlerarbeit, minderwertige Bezahlung von Frauen und einen Mangel an KITA-Plätzen, ach ja, und das BGB und somit so gut wie alles!

Was wir von der DDR übernommen haben?
Spreewaldgurken, den grünen Pfeil, Thüringer, die wir im 6er-Pack als Nürnberger kannten (jaja, ein Aufschrei der Empörung hallt durch das Neue Deutschland!) und… MONOKULTUR IN LEEREN SUPERMARKT-REGALEN!

Möchte mir jetzt irgendjemand erzählen, das sei eine Bereicherung?

Vor der Ost-West-Familienzusammenführung schien es hierzulande eine freie Marktwirtschaft zu geben, die sich zumindest dadurch darstellte, dass ich in meinem Supermarkt um die Ecke von jedem Produkt mindestens zwei Marken zur Auswahl hatte. Wenn ich jetzt ein Essen gebe, muss ich mindestens sieben Geschäfte ansteuern, um all meine Zutaten zusammen zu kriegen.
Und ich rede hier nicht von exotischen Dingen – nein, die bekommt man ja inzwischen in jedem zweiten Haus, auf jeden Fall in meinem Viertel. Wann immer in den letzten fünf Jahren ein Schuster-, Schrauben- oder Buchladen dicht gemacht hat, eröffnete dort – je nach Größe des Objekts – entweder ein Asia-Imbiss oder -Laden oder ein Sushi-Lokal. Nun kann ich zwar rund um die Uhr getrocknete Algen, sieben Sorten Fischsauce und Wasabi erstehen, aber keine mehligen Kartoffeln für Püree oder Löwenzahnsalat, der ja schließlich schon in den Kochbüchern unserer Omas vorkommt.
Dafür muss ich mich dann schon unter die Touristen auf dem Viktualienmarkt mischen. Überhaupt ist der Wochenmarkt – genau wie damals in der Zone - der einzige Ort, an dem man noch was anderes als das Nestlé-Standard-Sortiment bekommt. Doch auch da schleicht sich schön langsam eine Monokultur ein, denn anstatt dass in jedem Viertel andere Händler ihre Waren anbieten, reisen die immergleichen Typen von Standort zu Standort. Also können Marktgänger von Montag bis Samstag in ganz München dieselben Gurken, Fische, Kräuter und Brathähnchen kaufen. Und was es da nicht gibt, das gibt´s halt nicht.

Wieso steht das ganze Zeug dann in meinen Kochbüchern? Wo versteckt ihr also diese ganzen Leckereien und Delikatessen?

Wer jemals in den USA in einem Supermarkt war, muss beim Einkaufen hierzulande eigentlich Depressionen und Versorgungsängste bekommen… Hätte ich keine Großmarkt-Ausweise, wäre ich nah dran…

dateFormat

IMPRESSUM

Jasmin Leheta, vertreten durch:
Pressebüro Helmerich
Herrn Michael Helmerich
Lily-Braun-Weg 5
80637 München
E-Mail: jleheta@web.de

Gestaltung und Programmierung:
creassion || international media company
Elisabethstraße 91
80797 München


DISCLAIMER - RECHTLICHE HINWEISE:

1. Haftungsbeschränkung
Die Inhalte dieser Website werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Nutzung der Inhalte der Website erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung des Anbieters wieder. Mit der reinen Nutzung der Website des Anbieters kommt keinerlei Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande.

2. Externe Links
Diese Website enthält Verknüpfungen zu Websites Dritter ("externe Links"). Diese Websites unterliegen der Haftung der jeweiligen Betreiber. Der Anbieter hat bei der erstmaligen Verknüpfung der externen Links die fremden Inhalte daraufhin überprüft, ob etwaige Rechtsverstöße bestehen. Zu dem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Der Anbieter hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der verknüpften Seiten. Das Setzen von externen Links bedeutet nicht, dass sich der Anbieter die hinter dem Verweis oder Link liegenden Inhalte zu Eigen macht. Eine ständige Kontrolle dieser externen Links ist für den Anbieter ohne konkrete Hinweise auf Rechtsverstöße nicht zumutbar. Bei Kenntnis von Rechtsverstößen werden jedoch derartige externe Links unverzüglich gelöscht.

3. Urheber- und Leistungsschutzrechte
Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht. Jede vom deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters oder jeweiligen Rechteinhabers. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Inhalte und Rechte Dritter sind dabei als solche gekennzeichnet. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar. Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt.
Die Darstellung dieser Website in fremden Frames ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig.

4. Datenschutz
Durch den Besuch der Website des Anbieters können Informationen über den Zugriff (Datum, Uhrzeit, betrachtete Seite) gespeichert werden. Diese Daten gehören nicht zu den personenbezogenen Daten, sondern sind anonymisiert. Sie werden ausschließlich zu statistischen Zwecken ausgewertet. Eine Weitergabe an Dritte, zu kommerziellen oder nichtkommerziellen Zwecken, findet nicht statt.
Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann.
Die Verwendung der Kontaktdaten des Impressums zur gewerblichen Werbung ist ausdrücklich nicht erwünscht, es sei denn der Anbieter hatte zuvor seine schriftliche Einwilligung erteilt oder es besteht bereits eine Geschäftsbeziehung. Der Anbieter und alle auf dieser Website genannten Personen widersprechen hiermit jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe ihrer Daten.

5. Besondere Nutzungsbedingungen
Soweit besondere Bedingungen für einzelne Nutzungen dieser Website von den vorgenannten Nummern 1. bis 4. abweichen, wird an entsprechender Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen. In diesem Falle gelten im jeweiligen Einzelfall die besonderen Nutzungsbedingungen.

Quelle: Disclaimer präsentiert von Juraforum.de & Experten-Branchenbuch.de

Impressum | Copyright 2011 Jasmin Leheta | Design & Programmierung by creassion