| |
Impressum |
Liebes Tagebuch, ... |
|
| 28.06.2010 Freundschaft zwischen Männern und Frauen – kann es das wirklich
geben? Ich zum Beispiel habe immer nur zwei Arten von männlichen „Freunden“
gehabt: Aus diesem Grund ist der schwule Mann bei vielen Frauen der einzig mögliche beste Freund. Die habe ich aber auch nicht. Warum? Ich habe lange gebraucht, es herauszufinden... Die einen neiden mir meine Kurven und meine Weiblichkeit, weil sie grundsätzlich die besseren Frauen sein wollen. Nehmt doch nur Bruce Darnell: Er hat den weit lasziveren Hüftschwung, er hat einen sexy Augenaufschlag, den seine minderjährigen Schützlinge nicht in 10 Jahren hinkriegen werden, er kann besser zicken als jede verwöhnte Göre und unter Garantie kennt er sich mit Kosmetika besser aus als jede Parfümeuse. Und die andere Kategorie schwuler Männer lechzt ständig nach meinen Hetero-Männern. Die intrigieren dann aufs Fieseste herum, um uns auseinander zu bringen, weil sie davon überzeugt sind, dass alle ansehnlichen Männer latent schwul sind und ausgerechnet sie die Auserwählten sind, denen es gelingen könnte, diese ans andere Ufer zu ziehen. „Freundschaft mit Extras“ hatte es jemand in meiner Lieblingsserie
„Boston Legal“ (oder war es in „Ally McBeal“?)
mal so nett formuliert. Ist das etwas, über das man sich freuen sollte
oder führt es unweigerlich zu einer Telefonnummer weniger im Handy?
Weil man die Straßenseite wechseln muss, wenn es schiefläuft…
und tut es das nicht in 98% der Fälle, wo gute Freunde alkoholisiert
plötzlich und unerwartet miteinander im Bett (oder auf dem Rücksitz
eines Autos, einer Open-Air-Wiese, einer Nightclub-Toilette, einer Couch
bei Freunden, in einem Campingzelt, Hotelzimmer, Hauseingang) landen?
|
|